Slow Travel – Entschleunigen während des Reisens

Ein Urlaub fernab von Hektik, Menschenmassen und tausenden von anderen Touristen, Stress und einer Sehenswürdigkeit nach der nächsten… Klingt das nicht verlockend? Genau das ist der Kern von Slow Travel- quasi der Gegensatz zum Massentourismus.

Was genau ist denn Slow Travel?

Kurz und knusprig: Langsames und bewusstes Reisen. Klingt abstrakt, ist aber gar nicht so schwer. Wer Lust auf Slow Traveling hat, hat Lust auf neue Erfahrungen, unbekanntere Reiseziele und weniger auf die drei Sehenswürdigkeiten der Destination, die jeder sehen möchte. Beim Slow Traveling geht es um Entschleunigung und um Authentizität. Das riesige Buffett im fünf-Sterne-Hotel wird gemieden, wichtiger ist der Austausch mit der lokalen Bevölkerung, beispielsweise bei einem gemeinsamen Dinner mit ihnen, wo lokale Spezialitäten aufgetischt werden. Slow Traveling bedeutet, authentisch und nicht nur oberflächlich in die Kultur des Reiselandes einzutauchen und sich ganz darauf einzulassen – und das alles ganz entspannt und ohne Stress. Meistens steht Slow Travel im Zusammenhang mit sanftem Tourismus (also bewusst nachhaltig Reisen).

Für wen ist Slow Travel geeignet?

Für jeden. Nicht nur Menschen, die im Alltag gestresst sind, sondern auch all jene, die, wie gerade schon erwähnt, keine Lust auf den Massentourismus haben. Für alle, die offen für neues sind. Dabei kann so eine Slow Travel Reise ganz unterschiedlich sein. Es geht hier zwar um Individualität, um die eigenen, persönlichen Erfahrungen, aber trotzdem besteht ein Angebot von Anbietern, die sich mit Slow Travel beschäftigen und Reisen in diesem Stil anbieten. Ansonsten möchten die meisten Menschen, die slow traveln wollen, eher ihre Reise ganz frei und selbst gestalten – deswegen ist Slow Traveling mit nahezu jedem Budget und mit ganz unterschiedlich viel Zeit möglich.

Wo geht Slow Travel?

Überall. Nimmt man den Begriff sehr wörtlich, ist eine Reise zu Fuß oder mit dem Fahrrad natürlich das Beste, da diese Arten der Fortbewegung die langsamsten – und auch die natürlichsten sind. Das beinhaltet aber dann natürlich auch, dass sich nicht allzu weit wegbewegt wird. Slow Travel geht aber auch mit dem Auto, mit dem Schiff oder mit dem Flugzeug. Will man neue und entferntere Kulturen kennenlernen, so ist das Flugzeug oft die einzige Möglichkeit dazu. Und vor Ort kann es dann ja trotzdem nachhaltig und entschleunigt weitergehen. Du kannst aber auch zum Beispiel https://waldbaden.de/ gehen und so – mehr oder weniger regional – auftanken und Stress vergessen.

Woher kommt der Slow Travel – Trend?

Aus einer Slow – Food Bewegung, die in den 1980er Jahren in Norditalien auf dem Vormarsch war. Bei dieser Initiative ging es ebenso explizit um das regionale Erleben, nur eben bezogen auf Essen und Trinken. Wichtig war den Aktivisten damals, neben kulinarischem Genuss, mehr für regionale Traditionen und ein moderateres Lebenstempo einzutreten. Und genau das ist dann auch zum Ansatz des daraus abgeleiteten Slow Travel Trends geworden, der stetig beliebter wurde und gerade mit dem 2013 erschienenen Buch „Slow Travel – Die Kunst des Reisens“ nochmals einen Aufschwung erhielt.

Und wie lerne ich neue Kulturen am authentischsten kennen?

Ein sehr einfacher und entspannter Weg ist es, bei Locals zu übernachten. Du kannst dir zum Beispiel hier eine Unterkunft aussuchen, bei der genau das der Fall ist. Neben einer Übernachtung hast du dann die Möglichkeit, dass dir die Locals mehr über ihre Heimat erzählen und dir vielleicht ein wenig die Umgebung zeigen. Diese ist in den meisten Fällen an den Orten der Unterkunft eher weniger touristisch, was natürlich perfekt für Slow Travel ist. Frag einfach deinen Host, was noch regionaltypisch ist und genieße deine Reise- ganz ohne Stress und Hektik.