LIKE A LOCAL: BARCELONA, SPAIN

EINE KLEINE CORONA-PAUSE AM MITTELMEER

Ich glaube Urlaub brauchen wir alle. Sowieso immer, aber aktuell noch mehr. In Barcelona habe ich mir deswegen eine kleine Auszeit gegönnt und eine Freundin an der spanischen Ostküste besucht. Schon mal ein kleiner Spoiler: Empfehlung incoming!

DAS WICHTIGSTE ZUERST

Corona-Regelungen. Aktuell braucht man bei der Einreise nach Spanien noch einen negativen PCR-Test, es ist jedoch geplant, für Geimpfte diese Pflicht bald abzuschaffen. Für die Rückreise nach Deutschland brauchte ich wieder einen negativen Test, PCR oder Antigen. Für vollständig Geimpfte ist das jetzt schon nicht mehr verpflichtend.

Mittlerweile gibt es bereits mehr Lockerungen und keine Ausgangssperre mehr. Als ich im April/Mai dort war, gab es eine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr. Die Gastronomie durfte bis 17 Uhr öffnen und auch die Geschäfte dürfen aufmachen. Das zieht alle auf die Straßen, nicht nur in schönen Touristenvierteln wie „Barrio Gótic“ oder auf der „Passeig de Gracia“. Überall draußen wird überall Maske getragen und auch in Geschäften gibt es überall Desinfektion vor dem Eintreten.

TURO DE LA ROVIRA

Den Platz 1 meiner persönlichen Highlights teilen sich zwei Dinge. Einerseits sind es die „Bunkers del Carmel“, auch bekannt als „Turó de la Rovira“. Von hier aus hat man den wahrscheinlich schönsten Blick auf Barcelona. Man kann den Sonnenuntergang anschauen, sich ein kleines Picknick mitnehmen oder einfach mit seinen Freunden die Aussicht genießen. Der in den Bergen gelegene Aussichtspunkt ist für sehr Sportliche zu Fuß, oder für mich überwiegend mit dem Bus, zu erreichen. Oben angekommen hat man auf der einen Seite einen unglaublichen Blick über die Innenstadt und das Meer; auf der anderen Seite sieht man das „Hinterland“, das an kolumbianische Panoramen erinnert.

RESTAURANTS

Highlight Nummer 2 war es, nach über einem Jahr Pandemie in Restaurants und Bars gehen zu können. Zum Beispiel das „Vellisima“ hat unglaublich gutes Essen, das von einer Live-Show begleitet wird und eine schöne Sicht auf den Yachthafen. Ein gutes Frühstück bekommt man z. B. im „Flax & Kale“ oder „Green & Berry“. Beide bieten auch viele vegane Gerichte an. Die Wege zu diesen Cafés und Restaurants dauert zwar manchmal etwas, lohnt sich aber definitiv. Das liegt daran, dass man oft etwas längere Wege zu den Stationen hat und die Verbindungen nicht so gut sind. Trotzdem kommt man mit Bus und Bahn überall hin. Und wenn gutes Wetter ist, macht es sowieso viel mehr Spaß mit einem Elektroroller (YEGO App) durch die Stadt zu cruisen oder zu Fuß neue Ecken zu erkunden.

STRAND

Der Strand mit Hafen ist zwar kein Geheimtipp, aber trotzdem empfehlenswert. An der Promenade gibt es unzählige Möglichkeiten, sich in einem der vielen „Empanaderías“ die argentinische Spezialität oder ein Bier mitzunehmen. Mit dem kann man dann perfekt ans Wasser oder wer’s aktiv mag, kann sich den Beachvolleyballern anschließen.

UNTERKUNFT

Zwar habe ich bei einer Freundin übernachtet, aber es gibt natürlich auch Hotels/Hostels oder private Unterkünfte. Z. B. die gemeindebasierte Organisation „EnriquezArte“ bietet günstige Zimmer an. Mit der Übernachtung finanziert man ihre Projekte, die sich mit Kunst, persönlicher Entwicklung, Diversity-Förderung und Hilfe auf dem Arbeitsmarkt beinhaltet. Schau dir doch mal die Unterkunft auf unserer https://socialbnb.web.app/ an und buch dir am besten direkt deinen nächsten Trip nach Barcelona!

WEITERE TIPPS

Für alle, die auf ihrem Spaziergang noch auf der Suche nach einem Ziel sind: In der Nähe vom Hafen gibt es zum Beispiel den „Mercat de la Boqueria“. Hier findet man eigentlich alles: Fisch, Obst, Gewürze und auch sonst alles was das Herz begehrt.

Auch der „Arc de Triomf“ und der angrenzende „Parc de la Ciutadella“ sind beliebte Orte, an denen Spanier und Touristen gerne spazieren gehen. Im Park gibt es die „Cascada Monumental“, an der sich bei schönem Wetter viele Leute treffen, um zu tanzen. Von Kizomba über Stepptanz, bis Salsa ist für jeden etwas dabei, und das zieht auch viele Zuschauer an.

Von Marei Schiffmann