Like a local

  • REISEERFAHRUNG: SRI LANKA UND DIE TUK-TUKS
    Die Tuk-Tuks und wir, drei Wochen lang in Sri Lanka. Kennt ihr diesen faszinierenden Anblick, wenn tausende von Menschen eine Kreuzung überqueren? Wir waren mit unserem eigenen Tuk-Tuk mittendrin.
  • LIKE A LOCAL: BARCELONA, SPAIN
    Erfahrungen einer unserer Teammitglieder, die vor einigen Wochen in Barcelona war. Sie hat euch für diesen Beitrag einige spannende Insider-Infos über die aktuelle Covid-19 Situation, die besten Restaurants und Places-to-be mitgebracht…
  • FARMSTAY IN CALENZANO, ITALIEN WÄHREND DER OLIVENERNTE
    Ich folge der Straße, die von einem kleinen Vorort von Florenz in eine hügelige Landschaft führt. Es ist spät und ich kann die Silhouetten der hohen Berge am Horizont nur erahnen. Nach einer weiteren Kurve der Straße öffnet sich eine Allee mit meterhohen Zypressen. Hallo Toskana – du fühlst dich schon jetzt richtig gut an! Die endlosen Zypressen reihen sich entlang der schmalen Auffahrt aneinander und führen mich zu einem Tor.
  • IN NEUSEELAND REISEN WÄHREND CORONA
    Reisen in Zeiten von Corona ist schwierig. Zum einen schlecht für die eigene Urlaubsplanung, zum anderen gut für die Umwelt. Das exotische Fernweh scheint noch weiter entfernt zu sein als zuvor. Doch die Gefahr einer Corona-Infektion ist ganz nah, ganz zu schweigen von den Einschränkungen im öffentlichen Leben und der teilweise dramatischen Gesundheitssituation in manchen Regionen der Welt. Eine Region, in der Covid-19 weniger Einfluss auf den Alltag zu haben scheint, ist Neuseeland. Hier, am anderen Ende der Welt, sind wir seit Februar 2020 mit unserem Campervan unterwegs und lernen das Land in einer fast gespenstischen Ruhe kennen. Wir haben unsere Jobs in Deutschland gekündigt, die Wohnung und das Auto verkauft und sind losgezogen. Mit einem 3-Monats-Visum in der Tasche und Mund-Nasen-Schutz im Gesicht reisten wir über Taipeh (Taiwan), Brisbane (Australien) nach Auckland (Neuseeland). Wir genossen die ersten Wochen im Campervan, der auch den Spätsommer einläutet. Schon nach kurzer Zeit spitzt sich die Lage in Deutschland, Europa und der Welt zu. Kurz vor der Abriegelung in Neuseeland werden wir schon von „besorgten“ Bürgern gefragt, wie wir denn in die Isolation gehen wollen. Es fühlt sich immer noch sehr unwirklich an. Unser Flug nach Australien, wo wir unsere Weltreise fortsetzen wollten, wurde gestrichen. Dann die Nachricht, dass es in 48 Stunden eine Abriegelung gibt. Wir müssen von der Straße weg, wie alle anderen Camper auch. Wir schickten etwa 30 Bewerbungen für Workaways/Wwoofings raus, wo wir ein paar Stunden pro Tag für Zimmer und Essen arbeiten würden. Nach Hotels/ Motels/ Airbnbs wollen wir noch nicht suchen, da das Reisebudget knapp ist und die Dauer des Lockdowns absolut unvorhersehbar ist. Wir bekommen nur eine positive Rückmeldung von einer Dame mittleren Alters mit Kälberhaltung, wo wir die gesamte Dauer des 2-monatigen Lockdowns verbringen. Die Kiwis (Neuseeländer) bleiben brav zu Hause und sollten jeden Kontakt außerhalb ihres Haushaltes vermeiden. Der geografische Vorteil Neuseelands ist zweifelsohne die Abgeschiedenheit. Daher kann der Transport von Menschen und Gütern recht einfach kontrolliert werden. Die Pandemie wird daher relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden können. Zur gleichen Zeit sieht die Situation in Europa besser aus. Viele Europäer kehren in dieser Zeit mit den Rückholaktionen ihrer Länder nach Hause zurück, darunter etwa 12.000 Deutsche. Wir reisen weiter, aber jetzt ist es fast Winter. Auf der Südinsel Neuseelands ist es sogar noch ein bisschen kälter als im Norden. Wir beschließen, weniger im Campervan und mehr Workaways zu machen. Bei einem Workaway oder Wwoofing arbeitet man freiwillig für eine vereinbarte Anzahl von Stunden und bekommt dafür Essen und eine Unterkunft gestellt. Die Menschen kämpfen buchstäblich um die wöchentlich abnehmende Zahl der Arbeiter und Touristen. Es kommen keine Touristen mehr ins Land. Dafür haben wir eine gute Auswahl an Arbeitsmöglichkeiten. Das öffentliche Leben normalisiert sich wieder und wir können durch die Städte schlendern und beim Couchsurfing Leute treffen. Von nun an halten sich die Corona-bedingten Einschränkungen in Grenzen: Abstand halten in den Geschäften, keine Großveranstaltungen und Mund-zu-Nase-Schutz in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Visa für die verbliebenen Touristen und Arbeiter werden automatisch und kostenlos zweimal um 5 Monate verlängert. Immer wieder wird uns gesagt, dass es wohl das beste Land der Welt ist, in dem man sich während der Pandemie aufhält. Dem können wir definitiv nicht widersprechen. Derzeit sind wir mit unserem Campervan im Norden Neuseelands unterwegs und machen mehr Haussitting. Darüber und über das, was wir sonst noch erleben, wie Jessicas Vipassana-Aufenthalt (Schweigekloster), wollen wir Euch in Zukunft berichten. Dazu gehört auch, wie das Leben hier aussieht und wie das (weitere) Reisen mit Corona funktioniert, oder auch nicht. Bleibt gesund!
  • 5 REISETIPPS FÜR KAMBODSCHA
    Deine Reise nach Kambodscha steht kurz bevor? Bist du schon mit der Planung fertig? Wenn du nicht zu den ganz spontanen Reisenden gehörst, hast du dir bestimmt schon Gedanken gemacht, was du in Kambodscha sehen willst. Wir möchten dich bei deiner Planung unterstützen und dir einige Tipps geben, was für dein nächstes Abenteuer interessant sein könnte. Das must-see: Angkor Wat Mit fast 40.000 Bewertungen und als die Nummer eins auf Tripadvisor – ist es unmöglich, Angkor Wat zu verpassen, wenn du in Kambodscha bist. Es befindet sich in der Nähe der beliebten Stadt Siem Reap und ist mit dem Tuk Tuk leicht zu erreichen. Die Tempelanlage ist es absolut wert, einen Tag dort zu verbringen! socialbnb Tipp:Der Sonnenaufgang in Angkor Wat. Der Touristenliebling: der Bayon Tempel Die 800 Jahre alte Tempelanlage befindet sich ebenfalls in Angkor. So ist es einfach, diese beiden Orte zu verbinden, wenn du deine Reise planst. Du kannst dort Ziggurats und Steingesichter und Figuren sehen, die den Buddha des Mitgefühls darstellen. socialbnb Tipp:: Die beste Zeit, dorthin zu reisen ist von Dezember bis April. Der soziale Punkt: NGO Apogo Apogo ist eine NGO, die mit Hilfe von dressierten Ratten gegen die Gefahren von Landminen und Tuberkulose kämpft. Die Tiere sind speziell darauf trainiert, Minen aufzuspüren und Tuberkulose zu diagnostizieren. socialbnb Tipp:: Wenn du das Projekt unterstützen willst, aber nicht die Zeit hast, den Ort zu besuchen, schau dir die Website an:  https://www.apopo.org/en Der Insider – Tipp: Dschungel-Kochkurs Wir können echt empfehlen, an einem Kochkurs in der Wildnis teilzunehmen. Dort kochst du mitten im Nationalpark mit ganz einfachen Mitteln und einer Feuerstelle dein eigenes Drei-Gänge-Menü. socialbnb Tipp:: Schau dir die website von Eco Tours für mehr Informationen und Inspiration an. Das Abenteuer: Elefanten Projekte Die lokale Initiative bietet eine einzigartige Möglichkeit, Elefanten in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. Der Tierschutz wird als Priorität betrachtet und auch die lokale Gemeinschaft Bunong wird von dieser Initiative unterstützt. Sie bieten verschiedene Touren an, die auch traditionelle Mahlzeiten oder Übernachtungen beinhalten können. socialbnb Tipp:: Ergreife deine Chance, diesen mächtigen Tieren Nahe zu kommen, ohne dir Sorgen über Tierschutz machen zu müssen.
  • REISEERFAHRUNGEN: PANG NA, KAMBODSCHA
    Hast du dich schon einmal dazu entschlossen, anderthalb Stunden in einer Auto-Rikscha zu verbringen? Ein Tuk-Tuk ist eine gute Option, um sich in südostasiatischen Städten fortzubewegen. Als Herr Thy mich abholte, wusste ich nicht, worauf ich mich eingelassen hatte. Es war staubig, holprig und malerisch. In dem Moment, als ich die Reisfelder und die kleinen Kinder sah, die herumliefen und mir zuwinkten, wusste ich, dass es die Fahrt wert war.  Pang Na ist ein kleines Dorf 45 km außerhalb von Phnom Penh. Es gibt nicht viele Gründe, dorthin zu fahren, aber für mich gab es ein paar sehr wichtige. Ich blieb für eine Nacht in einem Homestay bei Herrn Thy und seiner Familie. Es ging um die Erfahrung in einem lokalen Dorf und ich wollte außerdem ein ganz besonderes Projekt unterstützen.  „Die normale Schule bietet keinen Englischunterricht für die Kinder an. Aber sie brauchen ihn, um in Zukunft bessere Jobs und Gehälter zu bekommen. Und ich möchte, dass sie eine bessere Zukunft haben.“ – Herr Thy EIN NEUER ANFANG FÜR DIE SCHULE Herr Thy begann die Kinder in seinem Wohnzimmer und außerhalb seines Hauses in einem kleinen Holzunterstand zu unterrichten. Während der letzten Regenzeiten wurde die Schule so stark beschädigt, dass sie nicht mehr genutzt werden konnte. Derzeit sucht er nach Unterstützung, um eine neue Schule bauen zu können, eine richtige Schule. Wenn ich sehe, wie er über seine Pläne spricht und wie sehr er sich freut, helfen zu können, muss ich lächeln.  Nach einem kurzen Spaziergang durch die Reisfelder mit seinem Sohn Dina und 15 Kindern aus dem Dorf, besuchten wir einen Tempel und die staatliche Schule. Herr Thy hat arrangiert, jeden Tag ein Klassenzimmer für den Englischunterricht zu nutzen, bis die neue Schule fertig ist. Die lachenden und lernbegierigen Kinder zu sehen, brachte mich dazu, viel über Bildung nachzudenken. Was, wenn Bildung der Schlüssel zu einem erfolgreicheren Leben ist? Und was ist, wenn sich nicht jeder den Unterricht leisten kann? Das ist keine Frage, die man sich normalerweise in einem Land mit Schulpflicht stellt. Vielleicht sollten wir das, wenn es für unser Leben essenziell ist.  AUFENTHALT IN EINEM EINFACHEN HAUS INMITTEN DER NATUR Mit einer frischen Kokosnuss in der Hand machten wir uns auf den Heimweg und ließen den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. Das Essen war einfach und Mister Thys Frau hat alles getan, damit wir uns wie zu Hause fühlen. Sie hat das große Bett mit einem Moskitonetz vorbereitet und dafür gesorgt, dass wir einen Ventilator daneben haben.  Mit den Geräuschen der Natur schlafen zu gehen und in der Ferne Kinderlachen zu hören. Diese Nacht in Pang Na werde ich nie vergessen. Für ein besonderes Erlebnis zu bezahlen und zu wissen, dass mein Geld direkt in ein Projekt fließt, das Kinder in einem kleinen Dorf in Kambodscha unterstützt, ist ein unglaubliches Gefühl.  Danke socialbnb, und danke Herr Thy!  Um Mister Thys Schule zu unterstützen und ganz nebenbei eine einzigartige Erfahrung in Kambodscha zu haben, klicke hier.  Von Kathrin David